Jährlich werden bei der Meldestelle des ATs bis zu 200 Katzenfälle gemeldet. Meist handelt es sich dabei um herrenlose, verwilderte Katzenpopulationen, Findelkatzen, zurückgelassene Katzen oder um Fälle von unüberschaubaren Vermehrungen. Viele dieser Katzen sind unkastriert und oft scheu. In eher einzelnen Fällen lassen sich die Katzen auch streicheln.

Zum Problem werden diese Situationen, weil die Katzen ein Zuhause hatten, an Menschen gewöhnt sind und nun plötzlich kein Futter mehr bekommen. In der Folge betteln die hungernden Katzen in der Umgebung um Futter und fallen daher vermehrt (negativ) auf. Diese Tatsache ist auch aus Tierschutzgründen nicht akzeptabel. Der Aargauische Tierschutzverein ATs sucht daher stets nach guten Lösungen.

In unserem Tierheim haben wir 2014 speziell für diese Katzen ein grosses Aussengehege gebaut. Seither haben wir eine Vielzahl aus unterschiedlichster Herkunft aufgenommen und im Anschluss wieder erfolgreich im Grünen platziert.

Stichwort "Lebensplatz für scheue Katzen"

Nach wie vor warten jedoch diverse Katzen auf ihren passenden Platz und es kommen auch immer wieder neue hinzu. Jetzt sind SIE gefragt: Leben Sie in ländlicher Umgebung, evtl. auf einem Bauernhof, Pferdehof oder in einem Eigenheim im Grünen und könnten diesen scheuen Samtpfoten einen neuen Lebensplatz bieten?

Der neue, ideale Platz sollte den Katzen uneingeschränkten Freigang in die Natur bieten. Teilweise sind sie sich auch gewohnt ins Haus zu kommen um zu fressen und zu schlafen.

Alle Katzen sind geimpft, Leukose getestet, entwurmt, gechipt und kastriert.

Astrid Becker (Präsidentin ATs) und das Team vom ATs freuen sich auf Ihre Kontaktaufnahme unter info(at)tierschutz-aargau.ch  - Stichwort "Lebensplatz für scheue Katzen".